Ein Blick in die Werkstatt

Wie bei mir ein Buch entstehen kann.

Angefangen vom Zuschnitt der Seiten über das Baden im Tee bis hin zum fertigen Werk.

Auch für den kleinsten Buchblock darf das Papier in Tee baden. Schließlich soll es später nicht aussehen, als wäre es gerade erst hergestellt worden. Außerdem hat jedes meiner Bücher eine Geschichte, zu der auch das Aussehen passen soll. In diesem Fall wird es ein Feenbuch.
Und nach einem ausgiebigen Bad folgt die Trocknung auf der Leine, die eigens für das Papier angedacht ist.

Ist das Papier trocken, werden die Bögen zu Signaturen zusammengelegt, gepresst, mit Löchern versehen und zu einem Ganzen gebunden. Dann folgt das erste Verkleben der Signaturen am zukünftigen Buchrücken. und zu guter Letzt die Gaze mit dem Kapitalband. Letzteres das rote Band an den Außenseiten. Es diente schon immer dazu, die Seiten vor Staub zu schützen. Zudem wertet es das Buch auch optisch auf.